top of page

HOLISTISCHE GESUNDHEIT FÜR KÖRPER, GEIST UND SEELE!

Hier findest du alle News rund um die holistische Gesundheit!

Die Lunge & die Trauer aus der Sicht der TCM!

🌿 Serie Teil 1 – Die Lunge & die Trauer (Die Geschichte dessen, was nicht geweint wurde)
🌿 Serie Teil 1 – Die Lunge & die Trauer (Die Geschichte dessen, was nicht geweint wurde)

🌿 Serie Teil 1 – Die Lunge & die Trauer (Die Geschichte dessen, was nicht geweint wurde)

Manchmal beginnt Krankheit nicht im Körper.Sondern in einem Moment, in dem wir beschlossen haben, stark zu sein.

Vielleicht war es ein Abschied, der zu plötzlich kam.Ein Verlust, für den es keine Worte gab.Oder ein Schmerz, den niemand sehen durfte.

Und so haben wir ihn nicht geweint.Nicht gefühlt.Sondern tief in uns eingeschlossen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Lunge der Sitz der Trauer.Sie ist das Organ, das uns erlaubt, zu fühlen – und loszulassen.

Doch wenn Trauer über lange Zeit unterdrückt wird, verändert sich der Energiefluss.Das Lungen-Qi wird schwächer. Der Atem flacher.Es entsteht Enge.

Diese Enge zeigt sich nicht nur emotional, sondern auch körperlich.

In der TCM kann sich unterdrückte Trauer verwandeln in:– Schwäche des Lungen-Qi (Erschöpfung, Kurzatmigkeit)– Trockenheit (trockener Husten, Hautprobleme)– oder Schleimansammlungen (tiefer sitzende Blockaden)

Auch Erkrankungen wie chronischer Husten, Asthma oder schwere Lungenerkrankungen werden in ganzheitlichen Systemen oft mit langanhaltender, nicht gelebter Trauer in Verbindung gebracht.

Im Ayurveda spricht man davon, dass ungefühlte Emotionen zu Ama werden – zu feinen, unsichtbaren Rückständen, die sich im Körper ablagern. Besonders in der Lunge können sie sich als Schwere (Kapha) oder als Trockenheit (Vata) zeigen.

Doch die eigentliche Geschichte beginnt viel früher.

Vielleicht war da ein Mensch, der gelernt hat:„Ich darf nicht zu viel fühlen.“„Ich muss stark sein.“„Ich darf niemandem zur Last fallen.“

Und so wurde das Herz leiser.Und mit ihm der Atem.

Die Lunge beginnt dann, diese Geschichte zu tragen.Still. Geduldig. Jahrelang.

Bis sie eines Tages nicht mehr kann.

Doch selbst dann ist sie nicht gegen uns.Sie ruft uns.

Ganz leise:

"Fühle, was du so lange gehalten hast."

Denn Trauer ist nichts, was uns schwächt.Sie ist etwas, das uns befreit – wenn wir ihr Raum geben.

Vielleicht beginnt Heilung nicht mit einer Antwort.Sondern mit einer Träne, die endlich fließen darf.


Folge mir gerne auf Telegram unter<<<<< https://t.me/Seelenklarheit

Herzlichst deine Sabine Kohlhepp

© Sabine Kohlhepp

TCM Therapeutin

 
 
 

Kommentare


bottom of page