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HOLISTISCHE GESUNDHEIT FÜR KÖRPER, GEIST UND SEELE!

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Episode 3 - Die Wächter der Erde - Die Stimme von Mutter Erde!


🌎 Episode 3 – Die Stimme von Mutter Erde

Die Lichtung lag still im silbernen Mondlicht.

Mira stand zwischen den Tieren und spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Noch nie zuvor hatte sie sich gleichzeitig so klein – und doch so verbunden mit allem um sie herum gefühlt.

Der Hirsch trat einen Schritt zurück.

Der Wolf setzte sich langsam.

Die Eule schloss für einen Moment die Augen, als würde sie lauschen.

Dann begann der Boden unter Miras Füßen zu vibrieren.

Nicht plötzlich.Nicht erschreckend.

Sondern langsam.

Tief.

Lebendig.

Es fühlte sich an wie ein Herzschlag.

Ein uralter Herzschlag.

Die Wurzeln der Bäume knisterten leise im Boden. Der Wind wurde warm, als würde er aus der Tiefe der Erde selbst aufsteigen.

Mira legte instinktiv ihre Hand auf den Boden.

Und in diesem Moment hörte sie sie.

Eine Stimme.

Sie kam nicht aus einem einzigen Ort.

Sie kam aus allem.

Aus den Bäumen.Aus den Wurzeln.Aus dem Wasser des kleinen Baches.Aus dem Moos unter ihren Händen.

Es war die Stimme von Mutter Erde.

„Meine Kinder…“

Die Stimme war tief und weich zugleich.

Sie klang wie tausend Flüsse, die gleichzeitig fließen.

„Seit Anbeginn der Zeit habe ich euch getragen.“

Die Tiere senkten ihre Köpfe.

Der Wolf legte seine Pfoten übereinander.

Der Hirsch schloss die Augen.

„Ich habe euch Nahrung gegeben.“

„Ich habe euch Wasser gegeben.“

„Ich habe euch Wälder geschenkt, in denen ihr atmen könnt.“

Die Stimme vibrierte durch den Boden.

„Die Menschen.“

„Die Tiere.“

„Die Wälder.“

„Die Meere.“

„Ihr alle seid Teil meines Körpers.“

Mira spürte, wie Tränen ihre Wangen hinunterliefen.

Mutter Erde sprach weiter:

„Meine Flüsse sind mein Blut.“

„Meine Wälder sind meine Lungen.“

„Meine Berge sind meine Knochen.“

„Und die Tiere…“

Der Wolf hob den Kopf.

Der Adler breitete leicht seine Flügel aus.

Der Wal sang aus der Ferne.

„…die Tiere sind meine Wächter.“

Der Gesang des Wals vibrierte durch den Boden wie ein uraltes Lied.

Der Wal sprach nun selbst.

Seine Stimme war tief wie der Ozean.

„Seit Millionen Jahren singen wir die Erinnerung der Erde.“

„Unsere Lieder tragen Geschichten durch die Meere.“

„Doch in letzter Zeit hören wir Schmerz.“

Die Biene summte traurig.

„Die Blumen sterben früher.“

Der Wolf sprach leise:

„Die Wälder verlieren ihre Stimme.“

Der Elefant, der bisher still gewesen war, trat langsam vor.

Seine Augen glänzten im Mondlicht.

„Wir tragen das Gedächtnis der Erde.“

„Doch selbst unsere Erinnerung beginnt schwer zu werden.“

Mira flüsterte:

„Was können wir tun?“

Der Adler sah sie an.

Seine Augen spiegelten den ganzen Himmel.

„Erinnern.“

„Die Menschen müssen sich erinnern.“


✨ Fortsetzung morgen

Cliffhanger:Doch in der nächsten Nacht werden die Tiere Mira erzählen, wie sehr sich ihre Welt verändert hat – und warum sie trotz allem noch Hoffnung haben....


Herzlichst eure Sabine Kohlhepp

TCM Therapeutin und Autorin

 
 
 

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